Innovative Medizintechnik: HASOMED für Hubert-Junkers-Preis 2019 nominiert

19.11.2019

Nicht-invasive Schluckmessung für die Dysphagietherapie - das ist RehaIngest. Mit dem innovativen Therapiesystem gehört die HASOMED GmbH zu den Finalisten um den höchstdotierten Preis für Forschung und Entwicklung in Sachsen-Anhalt.

Mit dem Hugo-Junkers-Preis werden in Sachsen-Anhalt seit 28 Jahren zukunftsweisende Innovationen aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk ausgezeichnet. HASOMED hat sich in diesem Jahr mit RehaIngest beworben. Das Schluckmesssystem unterstützt Logopäden, Ergotherapeuten und Ärzte in der Dysphagie-Therapie.

RehaIngest ist eine nicht-invasive Medizin-Technologie, mit der Schlucke von Patienten aufgezeichnet und bildlich dargestellt werden können. Diese objektiven Daten ergänzen die Erfahrungswerte von Behandelnden und machen, da die Daten aufgezeichnet werden können, Vergleiche über Tage, Wochen und Monate in der Therapie möglich. RehaIngest kombiniert Elektromyographie- und Bioimpedanz-Signale, um die pharyngeale Schluckphase zu messen.

Doch nicht nur Therapeuten profitieren von der Visualisierung der Schlucke am Bildschirm. Patienten können während der Behandlung selbst sehen, wie gut sie geschluckt haben. RehaIngest bietet zudem ein Schlucktraining für verschiedene Schluckmanöver, die spielerisch konzipiert sind. Diese Möglichkeiten des Therapiesystems tragen dazu bei, den Patienten zu regelmäßigem Training zu motivieren. Dysphagie tritt am häufigsten bei Menschen ab 60 Jahren auf.

Mit diesen Funktionen trägt RehaIngest zu einer modernen Dysphagie-Behandlung bei. Deshalb ist das System beim Hugo-Junkers-Preis in der Kategorie "Innovativste Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle" nominiert.

Der Preis wird vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt vergeben. Ausgezeichnet werden Menschen und Unternehmen, aus deren Ideen innovative Verfahren, Produkte und Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle entwickelt werden. Der Hugo-Junkers-Preis ist mit ingesamt 80.000 Euro dotiert.